Einigkeit und Recht und Freiheit – Ein-Personen-Theaterstück von und mit Tino Leo

Vorstellung: 03. Dezember 2025, 19.00 Uhr
Ort: Aula des Gauß-Gymnasiums Worms, Von-Steuben-Straße 31, Worms
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten

Täglich können wir hören und lesen, dass die Achtung der Menschenrechte, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit einer gewählten Regierung, die Unabhängigkeit der Gerichte und freie, gleiche und geheime Wahlen weltweit in Frage gestellt werden.

Extremistische Parteien sind im Aufwind. Sie nutzen geschickt das sinkende Vertrauen in die etablierten demokratischen Kräfte und befeuern in den „Sozialen“ Medien unter Ausnutzung der Politikverdrossenheit die demokratiefeindliche Meinungsbildung in unserer Gesellschaft.

Wie ist Gegenwehr möglich, wie kann vermittelt werden, dass eine funktionsfähige Volksherrschaft keine Selbstverständlichkeit ist, sondern des Engagements aller Bürger*Innen bedarf?

In Tino Leos eindrucksvollem Ein-Personen-Stück nimmt Adam von Itzstein, Freiheitskämpfer und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, das Publikum mit auf eine spannende Reise durch die Zeit des Vormärz und der Revolution von 1848/49, geprägt von Aufbruch, Hoffnung und tiefen Enttäuschungen. Die Revolution scheiterte zwar, doch die Ideen von Freiheit, Recht und Demokratie ließen sich nicht mehr zurückdrängen.

Sie war ein geschichtlicher Wendepunkt für die deutsche Demokratie- und Nationalstaatsgeschichte und gilt heute als Meilenstein in der Genese unserer modernen Gesellschaftsordnung und ist Bezugspunkt für die Verfassungen der Weimarer Republik und der Bundesrepublik.

Das Publikum erlebt hautnah die politischen Umwälzungen in Berlin, Wien und Frankfurt und begegnet historischen Persönlichkeiten wie Fürst Metternich, Friedrich Hecker oder dem preußischen König. Der Mainzer Schauspieler Tino Leo schlüpft dabei mit großer Wandlungsfähigkeit in alle Rollen und macht Geschichte unmittelbar erlebbar.

Die Veranstaltung wird präsentiert von Rheinhessen gegen Rechts e. V. und dem Wormser Bündnis für Demokratie, Toleranz und Vielfalt e. V. Gefördert wird sie durch die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Tino Leo, Schauspieler, Theaterautor und Schulleiter der Schauspielschule Mainz, bringt mit seinen HISTOTAINMENT-Stücken Geschichte auf die Bühne – lebendig und unterhaltsam. Mit seinen Produktionen ist er im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, von Theatern über Museen bis hin zu Schulen.

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Demkratie-Frühstück in Bingen

Das Bündnis Buntes Bingen ist ein loser Zusammenschluss von Vereinen, Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen aus Bingen, die „gemeinsam, friedlich, für Vielfalt, Menschenrechte und die demokratische Grundordnung sowie gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung“ eintreten.

Anlässlich des Landesparteitags der AfD im Binger Rheintal-Kongresszentrum zeigt Buntes Bingen Präsenz und setzt sich für die gemeinsamen Ziele ein. Unsere Ziele stehen im Gegensatz zu denen der AfD – wir möchten verbinden und gestalten, so das Bündnis.

Am Samstag, den 15.11.2025, findet von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Rheintal-Kongresszentrum ein gemeinsames Demokratie-Frühstück statt. Speisen und Getränke werden nicht verkauft. Selbst mitgebrachte Speisen und Getränke können vor Ort verzehrt werden.

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Veranstaltungsreihe mit Ruprecht Polenz in Rheinhessen

Mit Ruprecht Polenz: Lesung & Diskussion zum Thema Demokratie verteidigen

In Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen und politischer Unsicherheiten ist der Einsatz für Demokratie und Vielfalt wichtiger denn je. Der Verein Rheinhessen gegen Rechts e. V. und engagierte Partner*innen laden herzlich zu einer spannenden Veranstaltungsreihe mit Ruprecht Polenz ein. Unter dem Motto „Tu was! Kurze Anleitung zur Verteidigung der Demokratie“ berichtet der ehemalige CDU-Generalsekretär und Bundestagsabgeordnete aus seiner langjährigen Erfahrung und diskutiert mit dem Publikum, wie Menschen konkret demokratische Werte stärken und gegen rechtsextreme Tendenzen einstehen können. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Information und gemeinsames Nachdenken darüber, wie demokratisches Engagement im Alltag gelebt werden kann.

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Nie wieder!

Ingelheim steht auf

Mehrere hundert Menschen gedachten heute in Ingelheim den Opfern des Holocausts und setzten ein Zeichen gegen gegen den Aufmarsch rechtsextremer Organisationen.

Die Teilnehmenden machten deutlich, dass Ingelheim für eine offene, demokratische und vielfältige Gesellschaft steht. Mit Transparenten, Musik und klaren Botschaften positionierten sie sich gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Hetze.

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Gegen das Vergessen, aus der Geschichte lernen

Gegen das Vergessen, gegen das Verleugnen aus gegebenem Anlass laden Kultur und Politik e.V. – Forum Heidesheim, In-RAGE, das Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V. gemeinsam zu einer Mahnstunde am 8. November auf dem Sebastian-Münster-Platz ein. In der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr soll in angemessener Form der Opfer des Holocaust gedacht werden. Wir sind entsetzt, dass an diesem 8. November in Ingelheim durch Rechtsextreme im Rahmen einer Kundgebung der Holocaust geleugnet und einer nationalsozialistischen Aktivistin und verurteilten Volksverhetzerin gedacht werden soll. Die Pogromnacht am 9. November 1938 gilt als Auftakt zum Holocaust – der systematischen Vernichtung der Juden durch die Nazis. An diesem Tag riefen die Nationalsozialisten dazu auf, jüdische Geschäfte und Synagogen zu zerstören. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gingen in Deutschland mehr als 1.400 Synagogen in Flammen auf. Tausende von jüdischen Geschäften und Betrieben wurden ausgeraubt und zerstört und unzählige jüdische Menschenleben ausgelöscht. Diese Mahnstunde ergänzt die Gedenkveranstaltungen, die wie in jedem Jahr in Ingelheim im zeitlichen Umfeld um dieses Datum die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse in unserer deutschen Geschichte wachhalten. Zur Teilnahme an diesen Veranstaltungen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Diese Aktionen verdienen respektvolle Beachtung und einen besonderen Schutz. Gerade deshalb begrüßen die Einladenden ausdrücklich das Bemühen der Stadt Ingelheim, eine für den 8. November von rechtsextremen Organisationen angemeldete Versammlung auf Ingelheimer Boden zu verbieten. Wir erwarten von der Stadt Ingelheim, dass sie alle entsprechenden rechtlichen Möglichkeiten ausschöpft und insbesondere auch die Voraussetzungen für ein Versammlungsverbot prüft.

 

Alle Antifaschist*innen sind an unserem Platz willkommen.

 

 

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